durch Minimalkonstanz Künstler werden -meine Tipps dazu

Kennst du bereits das Gesetz der Minimalkonstanz? Dieses Gesetz besagt, wie man durch tägliche, kleine Übungen zum Meister wird und ich schreibe heute auch darüber. Durch Minimalkonstanz Künstler werden ist nicht so schwer – ich verrate dir hier in diesem Beitrag, wie meine Künstlerkarriere anfing und welche Empfehlungen ich für dich parat halte.

Kritzeln, kritzeln, kritzeln

Ja, das meine ich wirklich so. Schnapp dir einen Kugelschreiber beim nächsten Telefonat oder langweiligen Vortrag und kritzle drauflos. Ganz egal, obs kitschige Herzchen sind, irgendwelche Geschlechtsteile oder lustige Zwerge – zeichne einfach ohne Erwartungen und aus Spaß. Am besten jeden Tag für beispielsweise zehn Minuten. Diese Empfehlung gebe ich an jeden weiter, der sich wirklich fürs Zeichnen interessiert. Es ist nämlich eine unbeschwerte Methode, um seine Handgelenke zu lockern und allmählich mit den Linien zu spielen. Als ich in die Grundschule ging, fing ich so damit an, alle möglichen Pokemon und andere Spielfiguren wie etwa den molligen Klempner mit roter Mütze zu zeichnen. Übrigens sehr zur Missbilligung seitens der Lehrer, denn ich hatte in den Schulbüchern rein gekrikelt und auch in den Schulheften. Ebenso auf der Schultafel, Tische und auf meine Arme, hihihihi.

Durch Minimalkonstanz Künstler werden – sei stets der Beobachter

Künstler beobachten alles. Der saftig gelbgrün belaubte Baum gegenüber der Straße, die Katze, welches sich im Sonnenuntergang an deinen Fuß schmiegt und das Liebespärchen, welches sich stumm anstarrt beim Essen im Restaurant. Ich selbst bin ganz offen zugegeben ein Stalker ;)Durch das Beobachten bekommst du ein Gefühl für Anatomie, Farbbegebenheiten und gewissen Strukturen – dann heißt es nur noch, es deiner Hand ebenso beizubringen. Nach einiger Zeit des Kritzelns kannst du dich ruhig trauen und das Gesehene nachahmen. Ob realistisch oder in Cartoon-Stil, bleibt dir überlassen sowie auch die Wahl der Materialien.Auch zur täglichen Übung mit Kugelschreiber kannst du dann ausprobieren, wie du am Besten Schatten und Licht setzt. Manche machen gerne Punkte, andere schraffieren – probiere aus, was dir gefällt!

Erweitere deine Übungen

Kritzle gerne weiterhin, aber fange auch bei Bereitschaft an, auf schönem Zeichnerpapier zu zeichnen. Viele Anfänger zeichnen auf kariertem Papier, was ich äußerst schade finde! Nicht nur, weil es nicht professionell wirkt, sondern diese Kästchen die Zeichnung nicht wirklich zur Geltung bringen.Fange erstmal mit einfachen Gegenständen an wie etwa einer Taubenfeder und traue dich zu experimentieren. Was passiert, wenn blau mit einem Orange schattierst und eine Linie stärker nachziehst? Wie muss die Wuchsrichtung einer Augenbraue aussehen, wo sind die Haare dicht angesiedelt und in welchem Schwung enden sie? Es ist übrigens auch keine Schande, auf Instagram, Pinterest oder Youtube nach Tutorials zu suchen. Im Gegenteil – wenn du weißt, wie du durch einfache Handgriffe zum Beispiel Wimpern schön geschwungen darstellen kannst, hast du schon viel an Zeit gewonnen! Denn durch Minimalkonstanz Künstler werden bedeutet auch, offen gegenüber Profis zu sein.

Meine Empfehlung zusammenfassend – damit du durch Minimalkonstanz Künstler werden kannst!

Lange Worte, kurzer Sinn – sagt man das so? Nun, wie dem auch sei: Ich lass dir meine persönliche Anleitung da.

1. Fange mit zehn Minuten kritzeln an – trag dir das als ein tägliches Date in deinen Kalender einDas ist der Sinn hinter der Minimalkonstanz – einfach jeden Tag ein bisschen etwas machen ist besser als gar nicht oder nur einmal pro Woche für ein paar Stunden.

2. Nach etwa einem Monat fängst du beim Kritzeln an, Strukturen und Schatten wie Licht einzubauen – erweitere dabei die Dauer deines Dates auf 20 Minuten!Da fängst du an, dich selbst herauszufordern. Und nichts lässt einen so sehr wachsen wie Aufgaben, die Fehler und Anstrengungen erfordern!

3. Nach einem weiteren Monat nimmst du dir Zeit und entwickelst dein erstes Zeichenprojekt – ob bunt, einfarbig oder schwarz-weiß, hängt von deinem Geschmack ab!

4. Werfe nichts weg – weder die Kritzeleien noch die erste richtige Zeichnung!Ich habs getan und finde es nach wie vor schade, weil ich so nicht wirklich viele Vergleiche habe. Dabei kann es richtig pushen, wenn man seine Entwicklungen beobachten kann.

Ich hoffe, du kannst dir meine Tipps für deine Umsetzung mitnehmen! Lass mir gerne auch für Feedback oder Fragen einen Kommentar da – dann weiß ich, was ich in Zukunft weiter schreiben kann!


Deine Message ist entscheidend - darum solltest du Farbenpsychologie in der Kunst verstehen

Farbenpsychologie in der Kunst- eine kleine Anleitung

So alltäglich, dass sie wie selbstverständlich erscheinen: Farben. Wir brauchen Farben für bestimmte Signale wie etwa bei Ampel oder auch bei der Raumgestaltung nach dem Umzug. Farben sprechen eine eigene Sprache und es ist wichtig, diese Sprache spielend zu beherrschen. Darum geht’s hier nun um Farbenpsychologie in der Kunst – eine kleine Anleitung für Farbenkombinationen ist auch mit dabei!

Farben haben alle ihre eigene Message

“Oh, wie trocken. Ich will jetzt nicht über Farbenlehre lesen…,” denkst du dir. Und ich schreibe dir hier: Keine Sorge! Ich werde nicht langatmig alles breit treten!

Rot, das wissen wir alle, ist eine heiße Farbe und signalisiert Leidenschaft, Hitze und Aufmerksamkeit. Rosa wirkt leicht, oberflächlich und doch fröhlich, während Gelb auch erfrischend fröhlich ist und den Sommer herbei ruft. Schwarz steht für Trauer und Tod, während Weiß die Unschuld darstellt.

Soweit, so gut mit den Charaktereigenschaften der Farben. Was aber, wenn man nun zwei grundverschiedene Farben kombiniert wie etwa Schwarz mit gelb? Es wird ja deshalb nicht automatisch traurig-fröhlich, oder?

Bei Kombinationen (die in den allermeisten Fällen nicht ausbleiben kann) geht es auch vielfach um eine Unterstreichung. Wenn ein Bild überwiegend schwarz ist und zarte, dunkelgelbe Blätter die Dunkelheit zieren, erweckt es das Gefühl von Wärme im Dunklen. Oder es wird unterbewusst mitgeteilt, dass man trotz der Schwärze wahrgenommen wird. Beides ist eine Emotion der Hoffnung.Wenn aber nun gelb dominiert und schwarz eine Beigabe darstellt, was dann? Auch dann ist es eine Unterstreichung, wie ich finde. Schwarz kommuniziert ohnehin sehr klar – so kann die Linienführung einer kreischend gelben Comicfigur etwas Ruhe verleihen und die Sichtbarkeit besser lenken, während das Schwarz einer Rose inmitten eines Meeres aus Sonnenblumen die (negative) Andersartigkeit verleiht.

Du liest bereits jetzt, wie viel man spielen kann mit den Farben. Sowohl entspannende Farben als auch dunkel behaftete haben ihre Wirkung – doch was kann man noch alles machen außer Gegensätze zu verkuppeln?

Farbenpsychologie in der Kunst - hier verleihen die hellen Farben der Dunkelheit Hoffnung

Farbenpsychologie in der Kunst

Du kannst, wenn du dir genauer Gedanken machst darüber, Farben sowohl ironisch als auch harmonisch einsetzen. Wenn es dir wichtig ist, dass deine Message in deiner Illustration sofort klar ist, solltest du themenbezogen mit den Farben arbeiten. Wenn du eine Horrorszene mit Mord und Totschlag zeichnest und das Grauen sofort erkennbar sein soll, dann wähle Farben wie schwarz, grau, rot (für Blut zb) und kalte, zurückhaltende Farben wie lila oder blau.

Selbiges Szenario würde mit Pastellfarben beispielsweise eine ganz andere Wirkung haben und verwirrt die Betrachter – auch das kann gute Kunst darstellen! Denn so starren die Leute das Bild länger an und denken womöglich auch etwas mehr über das Bild nach, weil es eben nicht den Erwartungen entspricht. Genau das ist es, was ich auch mache mit den Farben in meinen Bildern: Ich lenke ab von den Problemen, die ich eigentlich behandle. Mit freundlich-frischen Farben, mal kräftig, mal seit Neuestem auch mit Pastelltönen in Kombination. Entscheide dich also bei deinem Bild für die Message, die es farblich ausstrahlen sollte und ob es mit dem Thema des Bildes zusammenpassen soll oder eben mit Absicht nicht.

Deine Message ist entscheidend - darum solltest du Farbenpsychologie in der Kunst verstehen

Egal welche Art von Kunst: Spiele mit den Farben

Auch wenn du vielleicht realistische Portraits erschaffst, kannst du mit der Farbenpsychologie spielen! Du kannst ein Portrait genauso gut in bläulichen Untertönen zeichnen, damit du ein kaltes Gefühl vermittelst – oder mit rot und gelb das warm-grelle Sonnenlicht im Sommer imitieren. Wenn du eher Mangazeichner bist, dann spiele mit der Umgebung, in der dein Charakter sich gerade bewegt. So erschaffst du eine ganz eigene Welt und verleihst deinen Bildern eine große Portion Charme in deinem Stil!

Anleitungen zum Umsetzen mit Farbenpsychologie in der Kunst

1. Schattiere mit einer Komplementärfarbe

Angenommen, du hast gerade eine leckere, dunkelrot glänzende Kirsche schon mal in ihrer Grundfarbe coloriert. Schattiere es mit einem dunkelgrün und geh anschließend nochmals mit einem Rotton darüber – wie sieht das aus? Ein oranger Fuchs mit orange-blauen Fell im Schatten in einer Hecke oder violette Geister, die von gelbem Licht berührt werden… Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

2. Arbeite Ton in Ton

Schichte zuerst eine helle Grundfarbe und arbeite dich sachte durch mit der verwandten, etwas dunkleren Farbe. Diese Methode eignet sich hervorragend, wenn du pastellige Zeichnungen anfertigen willst oder alles sehr softig aussehen soll.

3. Grenze deine Auswahl ein

Arbeite mal mit nur drei oder vier ausgewählten Farben und sieh zu, welch kreative Lösungen dabei rauskommen können! Falls du magst: Nimm ein hellrosa, ein mittleres grün, dunkelgelb und dunkelbraun und zeichne mit diesen Farben ein Bild – und zeig es mir für ein Shoutout!

4. Kombiniere kräftig mit pastellig

Eine sehr interessante Technik, die etwas Übung erfordert. Für mich persönlich ist es mein absolutes Ideal, denn du kannst einerseits ablenken und trotzdem eine klare Message vermitteln! Plane hierfür im Vorfeld ein, was genau hell und freundlich sein soll und was genau kräftig gehalten werden muss. Derzeit arbeite ich selbst an dieser Herausforderung mit Buntstifte, wie man bei dem Bild unter diesem Absatz sehen kann.

Farbenpsychologie in der Kunst stellt auch für mich noch eine Herauforderung dar

Falls du erst am Anfang stehen solltest und dein Budget nicht für teure Künstlerstifte ausreicht, kann ich dir diese Buntstifte* wärmstens empfehlen! Crayola Buntstifte sind auf Wachsbasis, geben für den Preis-Leistung-Verhältnis gut Farbe ab und sind etwas einfacher zu verblenden als Stifte auf Ölbasis. Auch für reine Übungszwecke sind sie mehr als geeignet, um die eigene Wahrnehmung zu verbessern. Achte dann beim Zeichnen darauf, glattes Papier zu nehmen – billiges Kopierpapier ist nicht geeignet dafür.

Und dann spielst du mit der Farbenpsychologie in der Kunst – oder besser gesagt, in DEINER Kunst – und erschaffst dir deine eigene Welten!

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Mut erfordert Verletzlichkeit - darum ist meine Kunst fragil

Du kennst bestimmt jene Momente, in denen du dich wirklich überwinden musst. Sei es, weil du jemanden deine Liebe gestehst oder weil du Höhenangst hast, aber deine Freunde dich mitnehmen wollen auf diesen Turm. Du fühlst dich klein und hast Angst davor, weil du dich deiner Schwäche hingeben musst. Mut erfordert Verletzlichkeit und dieser Blogbeitrag zeigt, wie ich das als Künstlerin zu meinem Vorteil nutze und wie du das auch tun kannst!

Mut erfordert Verletzlichkeit – aber es lohnt sich!

Es bedeutet immer das Verlassen der Komfortzone (über diese habe ich schon ein paar Mal geschrieben so wie zum Beispiel hier), wenn du mutig sein musst. Außerdem befindet sich das wahre Leben außerhalb der bequemen Welt und du wächst persönlich weiter. So weit, so gut die Theorie. Was aber, wenn du dich komplett blamierst oder abgelehnt wirst? Trigger sind deine Freunde übrigens. Wenn du Ablehnung fürchtest und deshalb niemals beispielsweise deine Zuneigung gegenüber dem Schwarm zugibst, wirst du nicht verletzt. Aber der einzige Weg, deine Furcht zu besiegen ist, diese Gefühle zuzulassen und richtig auszufühlen. Und dich daran erinnern, wann du dieses Gefühl zum ersten Mal gefühlt hast.

Darum ist meine Kunst fragil

Viele meiner Bilder sind ehemalige Trigger meinerseits. Ich stellte und stelle mich auf kreative Weise meinen Ängsten. Fühle den Zorn, die Beschämung und viele andere Emotionen während dem Schaffen aus und verstehe mich selbst immer mehr. Was ich dabei gelernt habe: Alle Emotionen haben eine Daseinsberechtigung. Nichts ist schlechter oder besser davon und hat immer seine Gründe. Und ja, ich gebe zu: Manchmal weiß ich auch gar nicht, warum ich gerade so und so empfinde. Selbst nach Längerem reinhorchen in mich selbst ergibt sich nichts. Jedoch ist auch das für mich okay, denn ich kann damit umgehen auf künstlerische Weise. Bei meinen Kunstwerken kann ich mich zurückziehen und absolut fallen lassen.

Such dir deinen Ort für deine Verletzlichkeit!

Mut erfordert Verletzlichkeit, aber du brauchst auch einen Ort, wo du einfach sein kannst. Ein Rückzugsort, der dich nicht hemmt und wo du deine Tränen rauslassen kannst. Wo du nicht angepöbelt wirst, weil wütend sein nicht „gesellschaftskonform“ ist.

Dieser Ort muss nicht unbedingt physisch sein, wenn du das nicht willst. Du kannst meditieren und dabei eine eigene Landschaft in deinen Kopf kreiern oder wirklich in einem Wald auf einen Baumstamm einfach durchatmen. Oder so wie ich: Schreib es dir von der Seele, male es mit aller Leidenschaft aus dir raus oder sei verletzlich, indem du Musik hörst und dich selbst ausfühlst. Und dann schließe ab mit der Vergangenheit. Ja, dies und jenes war eine schmerzhafte Erfahrung, aber das ist nun vorbei. Es war nicht okay, dass XY so gehandelt hat, aber du versöhnst dich damit. Und kannst ein kleines Stück mehr die Gegenwart leben und du selbst sein, bis die nächste Mutprobe kommst und du dich dieser stellst und ausfühlst.

Inspiration habe ich mir übrigens bei diesem Buch* geholt, wo du dich vor allen deinen Triggern zusammen tun sollst. Es ist ein dünnes Buch und eignet sich vor allem für all jene, die im Alltag zuviel Stress ausgesetzt sind.

Erzähl mir gerne, ob dir dieser Beitrag etwas mehr Klarheit verschaffen konnte und ob du in der Lage bist, dein neu gewonnenes Wissen umzusetzen!

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Umsetzung verwandelt Wünsche in Wirklichkeit

Eine Sternschnuppe rast am Himmel entlang und just in jenem Moment schließen wir die Augen und wünschen uns etwas ganz heimlich. Manchmal werden die Wünsche wahr, oftmals auch nicht, weil wir uns nur auf das Glück verlassen. Ich persönlich bin eher mehr ein Freund von eigenständiger Handlung. Schließlich gilt: Umsetzung verwandelt Wünsche in Wirklichkeit – darum gibt es nun meine Sternschauer-Serie!

Ein paar Worte zur Sternschauer-Serie

Wünsche sind etwas sehr persönliches, intimes. Man soll nicht jedem davon erzählen, sie verlieren sonst ihren Zauber. In jedem Kunstwerk dieser Serie habe ich meine geheimen Aspekte eingebaut – so hatte ich mir einst gewünscht, eine aufregende, romantische Beziehung mit einer bestimmten Person führen zu können. Ich hatte diesen Wunsch nie zur Realität umgesetzt, weil ich mir keinerlei konkrete Gedanken dazu gemacht hatte.

Da kommen wir ja auch schon zum Punkt: Wenn du Herzenswünsche hast, setze sie dir schriftlich (!) als Ziele fest. Mach dir Gedanken darüber, wie du sie in Realität kreieren kannst und wirf Glaubenssätze a lá „Ich kann das nicht“ übers Bord. Also in Kurzform: Steh dir nicht selbst im Weg, dann kannst du alles schaffen. Und schreib dir das gerade Gelesene bitte händisch auf einen Zettel, damit du in der Lage bist die neuen Informationen zu implementieren!

 

Umsetzung verwandelt Wünsche in Wirklichkeit

…Und der Weg bis dahin kann weit sein – manchmal so weit, dass wir möglicherweise dazu neigen, vergesslich zu werden. Dem Aufgeben nahe sind. Ich empfehle gerne des Öfteren eine kleine Denkpause, wo ich dann nur Zettel und Kugelschreiber vor mir am Tisch liegen habe. Ich schreibe meinen größten Engpass auf und stelle je nach Situation offene Fragen, die zu weiteren Fragen führen. Das ganze solange, bis ich eine für mich perfekte Lösung gefunden habe. Manchmal jedoch findet man selbst für eine scheinbar leichte Denkpause keinerlei Energie. Das ist ein weiterer Grund für mich gewesen, diese Serie zu erschaffen. Jedes Mal, wenn wir uns und unsere Ziele vergessen, sollten wir eine Sternschnuppe sehen können. In dem Moment, wo wir sie wieder sehen, erinnern wir uns wieder daran und sammeln unsere Kräfte. Lassen unsere Lethargie verschwinden, damit wir anschließend wieder unser allerbestes geben!

Unvernünftige Ziele sind die besten Gedanken

Ich gebe zu, das liest sich etwas protzig. Aber die Wahrheit hinter diesem Satz ist ziemlich simpel. Wer unvernünftig groß denkt, muss am allermeisten an sich selbst arbeiten. Große Visionen führen zu mehrere Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Für mich Sinn des Lebens, nennen andere es schlichtweg Persönlichkeitsentwicklung. Mach dir also mutige, für die anderen unrealistische Ziele und setze dir dazwischen kleinere Ziele als Meilenstein fest Über die Art, Ziele festzulegen und dauerhaft Motivation aufzubringen, habe ich bereits hier geschrieben.

 

Umsetzung verwandelt Wünsche in Wirklichkeit – darum gibt es nun meine Sternschauer-Serie

Mich faszinieren Wünsche und ich finde es so schade, dass die meisten Menschen sie vergraben. Tief bis ins Unterbewusstsein – da frage ich mich, ob das glücklich machen kann. Meine Vision sieht es vor, sich selbst mehr Aufmerksamkeit zu geben und ernst zu nehmen. Ich möchte Inspiration geben, Mut machen und dazu auffordern, einen neuen Weg zu gehen und diesen auch nicht aufzugeben. Denn die Freiheit fängt erst da an, wo du deine bekannte Kuschelecke – deine Komfortzone – verlässt. Doch wie kommt man da überhaupt erst mal raus? Vielleicht dann, wenn wir so gut wie permament an unsere Ideale erinnert werden? Wir können – so hab ich es oben empfohlen – sie schriftlich machen und uns vor Augen führen. Manchmal fehlt uns aber auch die Motivation oder der Glaube an uns selbst, als dass wir überhaupt diesen ersten Schritt wagen würden. Darum gibt es nun meine Sternschauer- Serie: Sie ermahnt uns und soll gleichzeitig Hoffnung geben. Wir sollen uns immer wieder selbst aufraffen und unsere Träume zum Teil unseres Lebens werden lassen. Schau gerne dazu auf meinen Shop vorbei, dort kannst du alle Sternschauer-Kunstwerke betrachten und auch erwerben, um dich selbst nach vorne zu pushen!


Wie ich für meine Kunst dauerhaft Motivation erlange

Unter den Künstler und KünstlerInnen ist das Phänomen des KreaTiefs bekannt. Aber auch außerhalb der kreativen Gang gibt es viele Momente, in denen man weder gute Einfälle noch Motivation aufbringen kann.  Manchmal ist der Funke der Motivation vorhanden, verglimmt jedoch auch rasch wieder. Heute geht’s explizit darum und wie ich für meine Kunst dauerhaft Motivation erlange – und wie du das für dich selbst nutzen kannst.

„Wie schaffst du es so motiviert zu sein?“

Oft werde ich genau das gefragt und so eine rasche Antwort hab ich nicht parat, weil es sehr komplex ist. Meiner Meinung nach ist der wichtigste Aspekt die Ursachenforschung und die Behebung dieser Ursache.

Was mein ich genau damit? Unmotiviert zu sein hat oft versteckte Gründe, die sich im Unterbewusstsein abspielen. Die menschliche Psyche ist ein sehr genauer Hinweis und jedes negative Gefühl beruht auf einem tiefsinnigeren Grund. Wie aber finde ich heraus, woran es liegt? Das ist eine Frage, da kann ich dir leicht eine Antwort geben: Stelle Fragen. Fragen sind die mächtigste Waffe überhaupt. Ein paar Fragen gebe ich dir als Beispiel an die Hand:

Warum will ich xy machen?

Was passiert in fünf Jahren , wenn ich so weitermache wie jetzt?

Woher kommt es, dass ich mich unglücklich/frustriert/ gelähmt etc. fühle?

Wenn ihr das einmal implementiert habt, seid ihr vielen Leuten schon weit voraus! Ist eine Frage beantwortet, folgt die nächste Frage. Schreib sie am besten auf mit Stift auf Zettel und löse so deine Probleme.

Wie ich für meine Kunst dauerhaft Motivation erlange

Es gibt Tage, da hab ich auch zu rein gar nichts Lust. Nicht mal dazu, dass ich meine eigene Psyche analysiere. An solchen Tagen bin ich sehr dankbar für mein Umfeld, weil sie mir quasi in den Arsch treten. Mein Partner drängt mich dann aus meiner Komfortzone raus und ich muss dann Dinge tun, die mir nicht behagen. Oder ich schreibe mit Menschen, die mich hochpushen, weil sie selbst so gut drauf sind und das erreicht haben, was ich erreichen möchte. Letztendlich hängt wirklich beinahe alles vom Umfeld ab und weil ich das weiß, beobachte ich sehr genau meine Mitmenschen. Es ist nicht unüblich, dass ich von Zeit zu Zeit die Leute ausmustere, die mir nicht gut tun oder mit denen ich ohnehin wenig am Hut habe.

Und dann arbeite ich weiter, denke an meine Zukunft und erinnere mich daran, die Gegenwart so wie sie ist, zu genießen.  Packe meinen Mut zusammen und probiere Neues, für mich beängstigendes aus. Der Vorteil dabei ist, dass das Selbstbewusstsein dabei stärker wird. Das Kunstwerk „bald“ habe ich genau auf diese Weise vollendet, denn dieses Bild war für mich mehr oder weniger nicht so begeisternd, aber wichtig.

Ziele helfen mir, für meine Kunst hartnäckig und dauerhaft Motivation zu erlangen

 

Mach dir mal Gedanken über dich und deine Zukunft. Willst du in einem Jahr immer noch da stehen, wo du jetzt gerade bist? Was möchtest du alles erleben und was möchtest du alles können? Nimm Zettel und Stift und schreib alles auf. Dann planst du in Monatsziele und Anschließend in Wochen – und Tagesziele. Das ist dann deine To-Do-Liste, die du wie wichtige Termine behandelst, die bei Nichteinhaltung auch nicht zu deine Ziele führt.. Ich habe mir zum Beispiel das Ziel gesetzt, bis Ende des Jahres mein Selbstbewusstsein so zu steigern, dass mir sogar das Anquatschen mit Fremde nichts mehr ausmacht. Oder dass ich auch meine Skills in der Kunst erweitere, was Anatomie und Perspektiven angeht. Dafür übe ich zum Beispiel mithilfe der Minimalkonstanz täglich – und wenn es nur Gekritzel ist!

Standard drastisch erhöhen

Klingt für viele vielleicht schräg und verwegen, hat aber wirklich seinen Sinn. Ich zieh mir dann echt eine Bluse an, wenn‘s kalt ist dazu einen Blazer und zumindest eine Jeans. Schaut lustig aus, wenn ich so zeichne – aber auch die Arbeiten am Laptop erledigen sich schneller und erfreulicherweise sogar präziser. Außerdem lümmle ich so automatisch nicht auf der Couch rum. Ich gebe zu, das ist meine liebste Methode um rasch motiviert zu sein und zu handeln. Denn Motivation alleine reicht nicht aus – du musst dann auch etwas tun.

Nochmals kurz zusammengefasst, welche Methoden Sinn machen:

  1. Fragen aufschreiben, schriftlich beantworten und mit tiefergehende Fragen weitermachen
  2. Umfeld optimieren – wer ist schädlich, wer hat deine Ziele bereits erreicht? Wer hört dir zu, wer denkt negativ?
  3. Setze dir Jahresziele, die du dann in Monate, Wochen und Tage aufsplittest
  4. Standard erhöhen durch andere Kleidung

Das war nun ein etwas kürzerer Blogbeitrag von mir. Ich habe jedoch entschieden, dass kleine erkennbare Nuggets besser sind als ein meterlanger Text voller Ideen und Möglichkeiten und Abschweifungen. Findest du das nicht auch besser so? Jedenfalls weißt du nun, wie ich für meine Kunst dauerhaft Motivation erlange und wie du meine Methoden anwenden kannst. Schreib mir gerne einen Kommentar darunter – ich hoffe, dieser Blogbeitrag hat dir auch geholfen!


3 unverzichtbare Regeln für den Ausweg aus den low emotions

Es gibt Momente, die uns triggern und uns somit auch runterziehen. Wir sind dann frustriert, enttäuscht oder deprimiert und tun Dinge, die uns davon ablenken sollen. Warum ich das gerade als Künstlerin so fatal finde, erkläre ich dir gerne und gebe dir auch 3 unverzichtbare Regeln für den Ausweg aus den low emotions  mit!

Was sind low emotions?

Alle negativen Gefühle, um es kurz und knackig auf den Punkt zu bringen. Das betrifft Wut, Trauer, Demotivation wie auch Enttäuschung, Resignation und Hass. Diese Emotionen haben verständlicherweise auch einen Platz in unserem Leben, allerdings kenne ich verdammt viele Menschen da draußen, die beinahe ausschließlich in einer negativen Welt leben. 

Das Gegenteil sieht doch viel besser aus: Liebe, Freude, Mut sind nur ein paar Beispiele. Wenn ich einen Blick nach draußen werfe, treffe ich nur selten auf diese wunderbare Eigenschaften. Manche Leute können nicht, weil sie krank sind. Anderen wurden negative Haltungen anerzogen und bei dem einen oder anderen kann es auch ein Schlafmangel oder ein Schicksalsschlag sein.

Gibt es einen Ausweg aus den low emotions und wie lauten die 3 unverzichtbare Regeln?

Nach beinahe 10 Jahre im absoluten Tief bejahe ich das vom Herzen! Es erfordert zwar wirklich viel Arbeit an sich selbst, aber es zahlt sich aus. Bevor ich dir aber die drei unverzichtbare Regeln aufzähle, erzähl ich zum besseren Verständnis etwas von mir. Bei mir fing alles damit an, als ich die Realität der Welt verstehen lernen musste – an einem Ort, wo ich kaum rauskam. Dort, wo die Patienten allesamt geistig abnorme Rechtsbrecher sind und ich zwischen ihnen mich andauernd gefragt habe: Wieso ich? Und habe jeden Tag Tierbilder gezeichnet und Geschichten geschrieben, um das alles zu verarbeiten. Bei jedem Mist den man mir abverlangte, habe ich kooperiert. In Folge dessen habe ich zugenommen und wurde mit Tabletten ruhig gestellt. Die Therapeuten empfand ich als inkompetent, aber ich machte mit.

 

Und schließlich habe ich gemerkt, dass meine Gedanken mir alleine gehören. Und wurde mir klar darüber, dass ich für mich selbst verantwortlich bin. Dass ich alles daran setzen musste, um aus dem damaligen Umfeld mit großteils schwer erkrankten Menschen rauszukommen.  Verhältnismäßig bin ich dann sehr rasch raus gekommen und einige Monate später hatte ich ein neues Umfeld. Es kam auch die Zeit, in der ich mir Gedanken gemacht habe über meine weitere Zukunft. Das realistische Zeichnen wurde zu diesem Zeitpunkt teilweise mit meinen eigenen Ideen verbunden, so wie ich den Mut dazu fand.

Dankbarkeit zeigt mir neue Wege

Besonders seit mein Kind geboren wurde, bin ich besonders dankbar. Dafür, dass es gesund zur Welt gekommen ist. Dass meine Vergangenheit für mich nunmehr keine Belastung mehr ist, sondern vielmehr wertvolle Erfahrungen. Dass ich um meine Möglichkeiten weiß und dass wir sauberes Trinkwasser aus der Leitung haben. Dankbarkeit ist das Gedächtnis der Herzen, müsst ihr wissen.  Dazu hilft es auch, sich mit dem Schlechteren zu vergleichen – das mag für den einen oder anderen überheblich klingen. In der Tat aber wird man sich so bewusst, dass es noch viel schlimmer sein könnte.

Meine Dankbarkeit lasse ich auch hin und wieder in meine Kunstwerke mit einfließen. „Damals ist vorbei“ ist eines davon und zeigt mitunter auch, was ich alles in der Vergangenheit genossen habe. Und dennoch ist es keine Zeichnung voller Kitsch und Eierkuchen, sondern vielmehr eine schmerzhafte und doch wunderschöne Erinnerung.

3 unverzichtbare Regeln für den Ausweg aus den low emotions

Ich fass dir nochmal klipp und klar zusammen, was DU tun kannst, um high emotions zu erzeugen.

       1. Ursache erkennen und daran arbeiten

Frag dich immer, warum es dir gerade wirklich schlecht geht. Nimm dir dazu am Besten einen Zettel und einen Stift und schreibe es auf. Sobald du das getan hast, fängst du an, nach Lösungen zu suchen und diese auch anzuwenden.

       2. Dankbarkeit zeigen

Sei dankbar dafür, dass du den Luxus besitzt und diese Worte hier lesen kannst.  Dafür, dass du nicht in einem Land der dritten Welt lebst und nicht unfreiwillig in den Krieg ziehen musst. Und für die Möglichkeiten, die dir offenstehen, sofern du den Blickwinkel darauf richtest.

        3.Komfortzone killen

Sehr schmerzhaft. Erfordert jede Menge Mut. Aber lohnt sich langfristig sehr, da dein Selbstbewusstsein gesteigert wird und du somit gute Gefühle erzeugst. Außerdem befinden sich die vielen Möglichkeiten abseits der Bequemlichkeit und man übt sich auch in Eigenverantwortung.

Auch ich habe soeben in diesem Text meine Komfortzone verlassen und einen Teil meines größten Geheimnisses preisgegeben. Aber ohne Risiken – das weiß ich – werde ich nie neue Chancen ergreifen können. Wichtig: Gib dir Zeit. Nichts kommt von heute auf morgen, aber fange an. Ich habe jetzt zum Beispiel auch mit dem digitalen Zeichnen begonnen zu erlernen. Die Ergebnisse sind miserabel, aber es kann nur besser werden. Vor allem hab ich dabei richtig viel Spaß und erkenne meinen Fehler des Aufschiebens! Nutze also die 3 Regeln und entscheide dich endlich für den Weg der glücklichen Freiheit!


Wie ich mit Ungewissheit als Künstlerin umgehe

Wann kehrt unser gewohnter Alltag zurück? Wie wird es die nächste Wochen weitergehen? Diese und weitere Fragen können wir uns im Moment nicht beantworten und die Ungewissheit wird tagtäglich präsenter. Wie ich mit Ungewissheit als Künstlerin umgehe – und wie du das auch schaffst – beschreibe ich jetzt und freu mich, wenn du davon etwas implementieren kannst!

 

Die Ungewissheit ist eine Herausforderung

Ja, tatsächlich habe ich meine Sichtweise darauf trainiert, es als eine Prüfung zu betrachten. Und frage mich, wie ich mit einer Krise umgehen soll. Denn das, was jetzt passiert, habe ich in ähnlicher Form schon mal erlebt – mit dem Unterschied, dass jetzt das tägliche Geschrei nicht an der Tagesordnung steht.

Damals erkannte ich, dass Kooperation die einzige Möglichkeit ist, da raus zu finden. Kooperiere mit deinen Problemen, dachte ich mir immer. Und tue es immer noch. Nachher liste ich dir auf, wie du mit deinen Schwierigkeiten zusammenarbeiten kannst.

Jedenfalls hilft es nicht, die ganze Zeit nur Schwarzmalerei zu betreiben und es ist ganz bestimmt auch nicht förderlich, wenn man tagein, tagaus ständig die gleichen Tätigkeiten macht.

Wie ich mit Ungewissheit als Künstlerin umgehe

Falls du jetzt denkst, ich würde einfach noch mehr zeichnen als zuvor – absolut falsch! Ich war erst kürzlich selbst in einem Tief und habe erkannt, dass ich Dinge tun muss, die herausfordern.  Sowohl geistig als auch körperlich – und so stehe ich an meinem Laptop und schreibe Blogartikel, entwickle ein Konzept für einen Online-live-kurs und beschäftige mich mit Network Marketing. Außerdem schreibe ich täglich an meinem E-Book weiter, designe Stickerversionen dafür und probiere neue Farbkombinationen aus.

Und auf der anderen Seite bin ich stolze Mutter mit einem Haushalt, der sich bis dato noch nicht von alleine erledigt (eines Tages wird er das können, garantiert!) und färbe meinen Daumen Stück für Stück grüner. Die Freude ist riesig: Mein Basilikum lebt noch und sieht sogar gut aus!

 

Du siehst, ich beschäftige mich beinahe rund um die Uhr (ohne zu übertreiben! Ich liebe schwarzen Kaffee gerade deshalb so sehr!) und erfreue mich an den Ergebnissen, die langsam, aber sicher entstehen und wachsen. Klar, es gibt auch viele Tage, wo ich am Ende absolut überfordert bin, weil Wutanfälle zurzeit besonders angesagt sind und das ständige Genörgel meiner kleinen Familie manchmal grenzenüberschreitend ist.

Am Ende allerdings zählt das, was ich aus all den Ereignissen mache. Jammere ich, weil mein Tag gelaufen ist? Oder bin ich dankbar dafür, dass meine Familie und ich gesund sind und morgen neue Chancen da sind?

Und so schaffst du das auch!

Falls du derzeit auch nur zuhause bist und du schon alle Netflix-Serien und Filme in- und auswendig kennst und Langeweile dein  Alltag ist: Werde erfinderisch!

Probiere etwas Neues aus! Es gibt so viele Möglichkeiten und ich weiß, dass wir deshalb vor lauter Wald den einzelnen Baum nicht erkennen können! Darum liste ich dir meine liebsten Ideen auf:

  1. Erlerne ein High-Income-Skill.

Das sind Fähigkeiten, die du einmal erlernen musst und dann von überall aus anwenden kannst, um gutes Geld damit zu verdienen.  Beispiele dafür sind Copywriting (Werbetexte schreiben) oder auch Network Marketing. Recherchiere dafür gerne mal etwas länger – oder schreib mir gerne eine E-Mail und ich helfe dir da weiter.

  1. Fange an, zeichnen zu lernen

Jaah, etwas Eigenwerbung, ich weiß. Allerdings weiß ich auch, wie die aktuelle Lage ist und dass uns das soziale Miteinander allen fehlt. Ich habe deshalb geplant, den ersten Online-Zeichenkurs mit Zoom kostenlos anzubieten. In meinem Newsletter kommen die wöchentlichen Updates zuerst, diesen zu abonnieren kann also Sinn machen! Außerdem schreibe ich hier auch über meine sonstigen Pläne und meinen Learnings.

  1. Lese ein Buch

Ich gehe davon aus, dass du gerne liest, denn sonst würdest du nicht an der jetzigen Stelle sein. Lese allerdings nicht die Bücher, die du sonst immer liest! Versuch dich mal an einer ganz anderen Kategorie und gehe so aus deiner Komfortzone raus!

  1. Schreibe an einem Projekt

Vielleicht willst du auch einen Blog starten zu deinem Lieblingsthema? Oder du machst wie ich täglich eine Seite für eine Geschichte, die dir durch den Kopf geht. Ich kann es nur empfehlen, die Macht der Minimalkonstanz zu nutzen! Außerdem stärkt es dein Selbstbewusstsein, wenn du erst mal siehst, zu was du allem fähig bist!

  1. Lerne Kekse zu backen

Damit ich dann zu dir nach der Krise vorbeikommen kann, um sie alle weg zu schnabulieren 😉

  1. Erlerne Japanisch mit einer zweiten Person

Über Skype/Zoom etc – erstens bist du dann nicht mehr die ganze Zeit über so allein und zweitens macht das Lernen gleich viel mehr Spaß so! Warum japanisch? Weil es mir gerade als erstes eingefallen ist – geht genauso mit italienisch, englisch oder spanisch.

  1. Höre dir Podcasts an

Falls dir Punkt drei nicht gefällt. Kannst du auch neben deinen Frühlingsputz machen und im Idealfall neues Wissen gewinnen, welches du sofort umsetzen willst!

  1. Spiele Musik

Notfalls mit einer selbst gebastelten Trommel. Versuche verschiedene Takte von deiner Lieblingsmusik nachzuahmen und kombiniere sie auch, um herauszufinden, ob sich das gut anhört.  Oder singe – wenn du jetzt sagst, dass du das nicht kannst: Oh doch. Alles was man beginnt, ist erstmal kein gutes Ergebnis. Nach mehreren Übungen wird man besser und man darf nie aufgeben!

  1. Erfinde eine Challenge

Finde eine Herausforderung für dich selbst und lass andere Menschen dran teilhaben! Wichtig: sie soll dich wirklich anspornen, aus dir rauszugehen!

  1. Mache do-it-yourself-Ideen nach

Sei es Hafermilch selbst machen oder ein Nähprojekt: es gibt jede Menge Inputs im Internet und da ist bestimmt die eine oder andere Idee für dich dabei!

Diese Liste dient zur Inspiration und soll motivieren. Für all jene die sich trotzdem nicht aufraffen können, kommt bald ein separater Blogbeitrag von mir nach.  So kann man sich meiner Meinung nach die eigene Ungewissheit etwas unwichtiger machen. Wie ich mit Ungewissheit als Künstlerin umgehe, weißt du nun auch!  Erzähl mir gerne deine Version vom Alltag in die Kommentare und gerne kannst du mir auch Fragen stellen!


Wie meine Kindheit mir in meiner Kunst hilft

Meine Kindheit ist von vielen schlechten, ja gar traumatischen Momenten geprägt – aber aus heutiger Sicht nehme ich diese Erfahrungen als eine Chance wahr und verarbeite sie in meinen Bildern. Ich nehme hierfür “Traumfresser” als Beispiel und somit erfährst du nun, wie meine Kindheit mir in meiner Kunst hilft.

 

Die Einsamkeit in meiner Kindheit

 

Als ich klein war, arbeitete meine Mutter in der Gastronomie und hatte deshalb unterschiedliche Arbeitszeiten. Für mich war es als Kleinkind also unsicher, es gab keine geregelten Strukturen. Mal wurde ich in den Kindergarten gebracht, mal war ich bei meinem Papa in der anderen Wohnung. Und jedes Mal, wenn ich zu meinen Vater gebracht wurde, schlief der erst mal bis mittags weiter, während ich unbeaufsichtigt gelassen wurde. Ich saß dann immer vor dem Fernseher an der Nintendo 64 Konsole oder wahlweise spielte ich auf meinem Game Boy Color Pokemon. Meistens die gelbe Edition. Auf jeden Fall war ich für meinen Vater unwichtig. Ich bekam auch oft per Gebärdensprache zu sehen, was an mir alles nicht richtig war.

 

In der Schule dann war ich außer in Salzburg beinahe immer alleine. Ich hatte zwar einige beste Freunde in der Schule nach Salzburg, aber diese Freunde erwiesen sich später als Ausnutzer meines Ehrgeizes. Im Internat hatte ich zumindest eine wahre Freundin, aber auch sie war unglücklich. Und selbst als Jugendliche dann war ich immer noch ein großer Fan von Pokemon und verblieb in einem kindlichen Schema. Für Außenstehende wirkte das vielleicht grotesk und geistig zurück geblieben – noch dazu, weil ich viele Jahre lang bevor ich mich mit Manga zeichnen auseinander setzte, immerzu diese vielen Taschenmonster gekritzelt habe. Also hab ich mich schon sehr früh (mit etwa sieben?) zurückgezogen in meine eigene Welt.

Ein kindlich aussehnder Geist

So hilft mir meine Kindheit in meiner Kunst jetzt!

 

Wenn ich wo lange zuhören muss, muss ich mich irgendwie beschäftigen – ich fühle mich schnell gelangweilt. Das ist auch der Grund, warum ich TV und Streamdienste meide. Ich brauche immer eine aktive Handlung, wo auch nachdenken gefragt ist. Darum schreibe ich so gerne, zeichne wann immer es geht und auch das Lernen an sich mit Coachings, Büchern etc ist mir ganz lieb und teuer. In der Schule war das für mich in der Oberstufe und teilweise in der Berufsschule schwierig, weil diese ganzen ProfessorInnen  und LehrerInnen es schwer akzeptieren konnten. Manchmal kamen auch stupide Fragen wie etwa, warum ich so tolle Zeichnungen erschaffe, aber meine Schrift so hässlich sei.

 

Wie dem auch sei, diese Macke an mir ist immer noch da. Sie inspiriert mich nun, mich dieser auch zu bedienen. Also habe ich mich bei meinem Kunstwerk farblich an ein Pokemon namens Darkrai orientiert – und bin positiv überrascht, wie gut sich das auf das Kunstwerk “Traumfresser” macht. Dieses Taschenmonster passt sogar thematisch zum Bild, da dieses legendäre Pokemon  auch mit Albträume assoziiert wird und noch dazu äußerst stark ist. Das ist also der erste Aspekt, wie meine Kindheit mir in meiner Kunst hilft.

Worum geht es also bei “Traumfresser”?

 

Hauptsächlich um die Angst vor Albträume und davor, aus dem Schlaf niemals wieder zu erwachen. Dazu ist es mein spezielles Alpaka, für das ich aktuell eine Kurzgeschichte schreibe. Das kranke Alpaka mit all seinen Dämonen, die stets in den sehr gefürchteten Nächten angreifen und die Lebensenergie auffressen. 

 

Wie komme ich denn auf eine solche Idee? Nun, ich folge auf Instagram einigen Feeds, die das Thema Schlaf genauer beleuchten. Dort habe ich mir die Kommentare angesehen und analysiert. Ich persönlich habe nie Albträume – oder zumindest keine Träume, die mich wirklich schockieren. Nicht mal, als ich schwanger war.  Da träumte ich nämlich jede Nacht davon, wie ich meine Erzrivalin umbrachte.

Aber die Kommentare zeigten mir, wie viele Leute tatsächlich Probleme haben mit dem Schlaf. Bei viele Menschen wurde zum Beispiel vor dem Schlafen gehen ein gewisses Lied gesungen. Bei diesem Lied ging es um Gottes Entscheidung, ob man wieder aufwache. Mal davon abgesehen, dass ich nicht verstehe, wie man seine gesamte Verantwortung der Existenz an etwas eventuell Imaginäres abgeben kann … verstehen kleine Kinder solche Sätze keinesfalls. Und dann bekommen diese Kleinkinder teils wirklich tief sitzende Ängste.

 

Eine ehemals beste Freundin hat auch große Probleme mit dem Schlaf – hier vermute ich es auf das Schreien lassen als Baby, was laut ihr gemacht wurde und ganz normal sei. Was sie nicht weiß: sie ist wahrscheinlich deshalb eine Narzisstin und wird das Dilemma des “in Stich gelassen geworden” nie hinter sich lassen können.

Das Alpaka träumt schlecht

Vergebung hilft und heilt

 

Wie meine Kindheit mir in meiner Kunst hilft, lässt sich leicht mit Vergebung definieren. Indem ich mich von meinen Erlebnissen nicht mehr runterziehen lasse, sondern sie als eine Chance für meine Künstlerkarriere ergreife! So vergebe ich nach und nach meinen ehemaligen Mitmenschen in meiner Vergangenheit. Ich habe gelernt, zu mir selbst zu stehen und das auch mit anderen gerne zu teilen. Deswegen arbeite ich auch an einem E-Book mit all meinen Spezialtieren wie eben dem Alpaka. Wenn dich das mehr interessiert, dann trag dich gern in den Newsletter untenbei ein. Dort erzähle ich wöchentlich von meinem wichtigsten Learning, was sich so künstlerisch bei mir getan hat und tun wird. Außerdem werde ich auch zum E-Book ein paar Worte erwähnen! Ich freu mich, wenn die Truppe der Achtsamkeitshelden wächst!


Wie die Komfortzone meine Kunst und Mindset prägt

Ich war letztens auf einem Event für Persönlichkeitsentwicklung und freute mich eigentlich ein Loch in meinem Bauch. Als ich dann dort war, bekam ich leichtes Herzrasen und als ich mich unter der Menschenmenge begab, fürchtete ich mich fortwährend. Ich war quasi in einer Notlage. Am Ende der Veranstaltung hatte ich eine bedeutsame Erkenntnis . Wie die Komfortzone meine Kunst prägt und welche Erfahrung für das Mindset wichtig war, erfährst du hier.

 

Die Komfortzone verschwand in das unendliche Universum

 

Alleine schon die Tatsache, mich unter jede Menge Leute zu befinden, ist eine Angelegenheit, die ich hasse. Noch dazu ohne Begleitung, ich war also alleine dort. Als einzige, die anderen waren in Gruppen oder zumindest als Paar unterwegs.

Ich befand mich in einer emotionalen Katastrophe und begann nervös zu werden. Ich wollte so gerne neue Leute kennenlernen und wusste auf einmal gar nicht mehr, wie ich das bewerkstelligen sollte. Ich stand einem Schweißausbruch sehr nahe. 

 

Dann durchschreitete sie den Raum – wie im Film. Kleiner als ich, kurzhaarig, selbstbewusst. Obwohl sie so klein war, war sie am Auffälligsten und hatte eine Ausstrahlung wie sonst niemand von den über 200 Menschen. Ich konnte es selbst nicht glauben. Ich lernte sie sogar ein bisschen kennen, nachdem sie sich einfach so zu mir gesellt hat und wir uns bekannt gemacht haben. 

 

Während der Präsentation schrieb ich und kam nebenbei immer wieder den Tränen nahe, weil ich manches durch meine Hörminderung nicht verstand und ich durch diese Hochkonzentration furchtbare Kopfschmerzen hatte. Und immer wieder dachte ich daran, dass ich einfach zu niemanden dazu passte.

Dieses Alpaka mit Schwert fühlt sich nicht zugehörig.

Auf einmal hielt ich inne

 

Es war gegen Ende der Veranstaltung, als ich plötzlich den Atem anhielt und mich fragte, warum ich eigentlich zu niemanden dazu gehören sollte. Dazu erzählte der Sprecher nebenbei das Gesetz der Anziehung und ich riss meine Augen auf vor Schock.

Warum dachte ich das immer? Ist das die Erklärung, weshalb ich stets ein Außenseiter war – egal, wo ich einen Neustart wagte? 

 

Denn ganz ehrlich: Wenn ich zu niemanden zugehörig bin, warum sollte mir dann jemand seine Zeit schenken und an mir interessiert sein? Habe ich mit diesem fest verankerten Glaubenssatz deshalb so viel durchmachen müssen?

 

Ich konnte dort nicht ausreichend nachdenken – erst, als ich abgeholt wurde von meinem persönlichen Sicherheitshafen. Bei ihm fühlte ich mich sicher genug und ließ dann alles durchsickern. Langsam, behutsam, dankbar.

Das Gesetz der Anziehung besagt, dass man das anzieht, was man selbst auch ist. Und ich fragte mich, wer ich eigentlich bin. Eine Künstlerin, flüsterte meine innere Stimme. Aber zu welcher Sorte Künstlerin will ich denn gehören? Ich schrieb mir einiges auf und entschied mich dann, folgende Affirmation als Übung zu implementieren: Ich bin eine charismatische Künstlerin und eine Erfolgspersönlichkeit!

Meine Künstlerunterschrift auf einem Bild

diese Quintessenz prägt nun meine Kunst und Mindset

 

Es war ein schmerzhafter Abend voller Erfahrungen, ja. Aber ich bin dennoch dankbar dafür, denn diese Schmerzen geben mir Input, wie ich mich und mein Leben verbessern kann. Wie die Komfortzone meine Kunst und Mindset prägt, finde ich äußerst spannend. Es ist für mich ein wichtiges Learning, das nach einer Umsetzung buchstäblich schreit! Ich suche also nach Lösungen für meine Probleme und werde sie auf jeden Fall bewältigen! Das Thema Komfortzone verlassen ( welches auch das Hauptthema des Events war)habe ich somit vorzüglich geleistet und statt zu sagen, ich wäre ein Loser, denke ich einfach nur: “Danke, dass ich nun die Antwort meiner Vergangenheit kenne.”

 

Warst du schon mal in einer solch unangenehmen Situation und konntest du dir daraus Chancen und Learnings ziehen?


Perfektion ist mehr als nur schädlich - das sind meine Gründe

Geht es dir auch so, dass du eine gewisse Idee oder Situation ganz genau ausmalst bis ins kleinste Detail – und das dann ganz anders kommt als vorgestellt? Du bist dann so richtig frustriert, obwohl das unerwartete Ergebnis auch gar nicht schlecht ist, aber eben nicht perfekt. In diesem Beitrag erzähl ich dir, wieso mir dieses Denkmuster so viel geschadet hat und wie ich es geschafft habe, mich davon zu lösen!

Der Schaden ist langfristig

Warum? Zum einen existiert dieses Perfekt gar nicht. Dazu gibt es zu viele Faktoren, auf die man einfach keinen Einfluss ausüben kann! Womit ich zum nächsten Punkt komme: Es ist Zeitverschwendung, etwas perfekt zu machen. Denn auch wenn es für dich perfekt wirkt – ist es das auch für andere? Dazu gibts auch den Spruch “Man kann’s nicht jedem recht machen.”Zudem der Perfektionismus dich daran hindert, viele Fehler zu machen. Das klingt oberflächlich vielleicht gut, aber Fehler sind essentiell für ein erfolgreiches, glückliches Leben. Wer Fehler macht, lernt daraus – zumindest sollte man das.

Zum besseren Verständnis kommt nun wieder mal ein Vergleichsbeispiel:

Ich zeichne an einem Bild. Es soll farblich wie auch anatomisch harmonieren und ich will einen ganz speziellen Gelbton kreieren. Und während ich da so sitze, ärgere ich mich, weil die Bleistiftstriche der Skizze ein bisschen zu dunkel sind. Naja, egal, der Fineliner überdeckt es eh. Als ich den Fineliner in der Hand habe und die Stellen mit Bleistift reinzeichne, passiert mir dummerweise ein kleiner Ausrutscher und ich fluche laut und ziehe die Stirn zusammen. “Verdammt, jetzt kann ich schon wieder von Neuem anfangen.. Warum passiert mir das nur gerade jetzt!”

Wer weiß, wie lange die Person in dieser Geschichte schon am Bild gearbeitet hat? Und nun fängt sie wegen einer kleinen Misslichkeit neu an.. Sehen wir uns doch folgendes Beispiel mit der gleichen Ausgangslage an:

Ich zeichne an einem Bild. Es soll farblich wie auch anatomisch harmonieren und ich will einen interessanten Gelbton mit rein bringen. Also skizziere ich die Bleistiftlinien, ungeachtet des Stärkegrades und gehe danach mit meinem Fineliner drüber – ups, ich bin wohl ausgerutscht. Uffz, das sieht nicht wirklich ideal aus … nun, dann zeichne ich halt einen weiteren Schmetterling dazu. Nachdem ich alle Linien gezogen habe, gehts an den Farben und irgendwann werde ich noch einmal unachtsam und fahre mit der Linie zu weit rein in einen Baum. Hm da muss ich mir noch eine Lösung einfallen lassen, erst mal mach ich achtsamer weiter.

Wie sich das bei mir auswirkte

Das erste Beispiel war ich früher und es hat mir wirklich viel Kummer eingebracht. Seit ich aber lösungsorientiert denke – das Gegenteil vom perfekten Denken – werde ich sogar kreativer und die Bilder wirken dann einerseits unerwartet, aber auch spannend! Und dieses Beispiel kann man ganz bestimmt auf alle Lebensbereiche ausweiten – mit der Suche nach einer machbaren Lösung verändern sich auch grundlegende Lebenssituationen. Wenn ich mein eigenes Verhalten  nicht reflektiert hätte, wäre ich nach wie vor eine Person, die sich selbst nieder macht aufgrund der Erwartungen, die nicht erfüllbar sind. Und ich kenne genug Leute aus meinem Umfeld, die teilweise deshalb psychisch erkrankt sind. Manche davon, weil es ihnen als Kind so vorgelebt wurde, andere, weil sie generell eine Persönlichkeitsstörung haben.

Selbstreflektion ist ein mächtiges Werkzeug

Vielleicht liest es sich abschreckend, möglicherweise aber auch übertrieben. Ich kann dir allerdings aus Erfahrung sagen, dass oben genannte Überschrift ganz ernüchternd gesagt stimmt und es eine Fähigkeit ist, die viel Überwindung bedeutet. 

Es gibt tatsächlich sehr viele Menschen, die sich davor drücken, ihr eigenes positives Verhalten Revue geschehen zu lassen. Sich selbst gut zu finden ist etwas, das in der allgemeinen Gesellschaft mit Selbstverliebtheit und Egoismus verwechselt wird. Stattdessen hört man eher sowas wie “Ich bin so hässlich.” oder auch “Alles, was ich mache, ist so sinnlos und wertlos.” 

Leider liegt der Hund in der Erziehung unserer vorherigen Generationen zugrunde und es ist derselbe Grund, warum so viele Menschen sich als Versager empfinden – ob bewusst oder unbewusst, sei mal dahin gestellt. 

Andererseits wird auch fehlerhaftes Verhalten oftmals nicht reflektiert. Ich erkläre mir das mit der Angst, sich an das Gefühl (falls Gewissen mit im Spiel ist) zurück zu erinnern. Manchen fällt auch gar nicht auf, was sie eigentlich angerichtet haben, da sprechen wir von empathielosen oder geistig minderbemittelten Menschen. Tatsächlich aber ist es enorm wichtig, gute und schlechte Erlebnisse, Handlungen und Situationen zu reflektieren. Nur was genau bringt einen Menschen dazu, Selbstreflexion anzuwenden?

Es gibt keine pauschale Antwort

Ich habe mal eine ausgezeichnet gute Freundin diese Frage gestellt. Auch weil sie Psychotherapeutin ist, wollte ich unbedingt ihre Meinung wissen. Und ich kann dem Ganzen nur zustimmen: Einerseits muss ein extrem einschneidendes Erlebnis eingetreten sein oder es wurde das Reflektieren von Kind an vorgelebt. Ein zweiter Punkt ist ein gewisses Maß an Intelligenz, wobei ich da an die emotionale Kategorie denke. Und der dritte Punkt ist die Gabe, eine offene Person zu sein. Offen gegenüber Alternativen sein, gewisse Situationen aktzeptieren – Akzeptanz ist aus meiner Sicht auch ein relevanter Punkt. Wenn mein Gegenüber eine andere Meinung hat als ich – und es wirklich eine Meinung ist und nicht das Leugnen eines Fakts – kann ich ihn kaum zu meinem für mich richtigen Statement zwingen. 

Mein Weg aus dem perfekten Wahn heraus

Bei mir spielt ein massiv einschneidendes Kapitel meines Lebens eine Rolle, die mich vorantrieb, zur besten Version meiner Selbst zu werden. Dieses Ereignis und die Folgen dessen haben mich bis ins Mark erschüttert. War ich einst das Mädel, das unbedingt sterben wollte – erst recht nach dem Verlust einer für mich damals wertvollen Freundschaft – entwickelte ich mich nach und nach zu der Person, die ich nun bin: Die Künstlerin, die mit Leidenschaft für eine achtsamere Welt kämpft. Das Mädchen, das nicht an die gute Seite des Lebens glaubte, wurde zur Frau, die nun gerne lebt und Ziele hat, die sie verfolgt. 

Als ich mit dem regelmäßigen Zeichnen anfing, kam ich kaum voran. Ich zeichnete viele Gesichter im Manga-Stil, probierte Posen aus und gab oft an einer Zeichnung auf. Es kam soviel Kritik und anfangs konnte ich damit nicht umgehen. Ich war sauer, hasste die Profis und konnte nicht objektiv sehen, auf welchem Level ich war. Erst als mir meine Familie sagte, dass diese Leute wahre Aussagen machen, machte es Klick in meinen Kopf. Das war der erste Schritt, mich selbst zu reflektieren. Seither stehe ich auf -konstruktive- Kritik, manche mögen das Wort Feedback mehr. Leider änderte das jedoch nichts daran, es perfekt machen zu wollen. Als ich nach diesem schicksalbehaftetem Ereignis nach und nach auf Leute traf, die ebenso perfektionistisch waren in ihrer eigenen Angelegenheiten, kam mir das plötzlich befremdlich vor. Diese Leute hatten Erwartungen, was dann geschah, fand ich doch echt nicht übel, aber für sie wars ein Weltuntergang. 

Da wurde mir klar, dass diese Haltung keinen weiter bringt. Also begann ich, zwar mehr Erwartung an mich selbst zu haben, aber nicht ein Ultimatum. Neues ausprobieren, auch wenn es nicht gefällt. Sich klar machen, dass man äußere Faktoren nicht beeinflussen kann. Ich kam endlich aus der Spirale raus…

Und nun ist es auch Zeit, dass du da raus kommst!

Und wie? Ein paar Basics hier noch mal zusammen gefasst:

  1. Du kannst nur dich selbst verändern, alles rundherum eben nicht – und wenn doch, dann nicht freiwillig und mit Gewalt, egal ob körperlich oder geistig.
  2. Lege den Glaubenssatz ab, ein Egoist zu sein, nur weil du etwas an dir toll und vielleicht sogar einzigartig findest. Du bist zwar ein Mensch wie ich auch, aber ich bin mir sicher, du hast deine ganz besonderen Vorzüge, die dich so wertvoll machen!
  3. Versuche, dich am Abend auch an unangenehme Erlebnisse zurück zu erinnern. Was hättest du anders machen können und wie machst du es zukünftig? Hast du jemanden schlecht gemacht und bereust es? Dann sei so stark und entschuldige dich aufrichtig für diese Tat.
  4. Sei offen gegenüber neuen Alternativen. Oftmals kommen dabei überraschend positive Ergebnisse heraus und man kann definitiv dazu lernen! Und selbst wenn dir etwas gar nicht gefallen hat beim Ausprobieren einer Möglichkeit – zumindest weißt du dann, dass du das zukünftig so nicht mehr machst!
  5. Dankbarkeit wurde zwar nicht explizit erwähnt, aber auch diese Gabe ist bedeutsam. Hilfreich ist hierbei die Übung, sich mit schlechteren Situationen zu vergleichen – und diese Art von Vergleich ist meiner Meinung nach keinesfalls überheblich! Es geht ja nicht darum, arrogant zu protzen, sondern sich bewusst zu machen, wie gut man es hat im Vergleich zu XY. 

Verinnerliche dir diese Tipps und passe sie nach deinem Lifestyle an. Du wirst sehen, nach und nach verändern sich festgefahrene Gegebenheiten – wichtig ist nur, sofort damit zu anfangen, wenn dir etwas an deiner Lebensqualität liegt! Ich habe es geschafft, dieses Muster abzulegen und ich weiß, dass du das auch kannst!