Du kennst bestimmt jene Momente, in denen du dich wirklich überwinden musst. Sei es, weil du jemanden deine Liebe gestehst oder weil du Höhenangst hast, aber deine Freunde dich mitnehmen wollen auf diesen Turm. Du fühlst dich klein und hast Angst davor, weil du dich deiner Schwäche hingeben musst. Mut erfordert Verletzlichkeit und dieser Blogbeitrag zeigt, wie ich das als Künstlerin zu meinem Vorteil nutze und wie du das auch tun kannst!

Mut erfordert Verletzlichkeit – aber es lohnt sich!

Es bedeutet immer das Verlassen der Komfortzone (über diese habe ich schon ein paar Mal geschrieben so wie zum Beispiel hier), wenn du mutig sein musst. Außerdem befindet sich das wahre Leben außerhalb der bequemen Welt und du wächst persönlich weiter. So weit, so gut die Theorie. Was aber, wenn du dich komplett blamierst oder abgelehnt wirst? Trigger sind deine Freunde übrigens. Wenn du Ablehnung fürchtest und deshalb niemals beispielsweise deine Zuneigung gegenüber dem Schwarm zugibst, wirst du nicht verletzt. Aber der einzige Weg, deine Furcht zu besiegen ist, diese Gefühle zuzulassen und richtig auszufühlen. Und dich daran erinnern, wann du dieses Gefühl zum ersten Mal gefühlt hast.

Darum ist meine Kunst fragil

Viele meiner Bilder sind ehemalige Trigger meinerseits. Ich stellte und stelle mich auf kreative Weise meinen Ängsten. Fühle den Zorn, die Beschämung und viele andere Emotionen während dem Schaffen aus und verstehe mich selbst immer mehr. Was ich dabei gelernt habe: Alle Emotionen haben eine Daseinsberechtigung. Nichts ist schlechter oder besser davon und hat immer seine Gründe. Und ja, ich gebe zu: Manchmal weiß ich auch gar nicht, warum ich gerade so und so empfinde. Selbst nach Längerem reinhorchen in mich selbst ergibt sich nichts. Jedoch ist auch das für mich okay, denn ich kann damit umgehen auf künstlerische Weise. Bei meinen Kunstwerken kann ich mich zurückziehen und absolut fallen lassen.

Such dir deinen Ort für deine Verletzlichkeit!

Mut erfordert Verletzlichkeit, aber du brauchst auch einen Ort, wo du einfach sein kannst. Ein Rückzugsort, der dich nicht hemmt und wo du deine Tränen rauslassen kannst. Wo du nicht angepöbelt wirst, weil wütend sein nicht „gesellschaftskonform“ ist.

Dieser Ort muss nicht unbedingt physisch sein, wenn du das nicht willst. Du kannst meditieren und dabei eine eigene Landschaft in deinen Kopf kreiern oder wirklich in einem Wald auf einen Baumstamm einfach durchatmen. Oder so wie ich: Schreib es dir von der Seele, male es mit aller Leidenschaft aus dir raus oder sei verletzlich, indem du Musik hörst und dich selbst ausfühlst. Und dann schließe ab mit der Vergangenheit. Ja, dies und jenes war eine schmerzhafte Erfahrung, aber das ist nun vorbei. Es war nicht okay, dass XY so gehandelt hat, aber du versöhnst dich damit. Und kannst ein kleines Stück mehr die Gegenwart leben und du selbst sein, bis die nächste Mutprobe kommst und du dich dieser stellst und ausfühlst.

Inspiration habe ich mir übrigens bei diesem Buch* geholt, wo du dich vor allen deinen Triggern zusammen tun sollst. Es ist ein dünnes Buch und eignet sich vor allem für all jene, die im Alltag zuviel Stress ausgesetzt sind.

Erzähl mir gerne, ob dir dieser Beitrag etwas mehr Klarheit verschaffen konnte und ob du in der Lage bist, dein neu gewonnenes Wissen umzusetzen!

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